Register now! NECE Conference on Participation in Córdoba

NECE Conference: Participation Now! Citizenship Education and Democracy in Times of Change / 21 to 24 November 2012 in Córdoba, Spain

This year’s NECE Conference deals with current issues concerning democracy and participation in the face of worldwide processes of change. The developments in the Arab world following the „Arab Spring“ in 2011 and the crisis of the EU will be in the focus of attention. The conference is organised as a dialogue and a platform for exchange between practitioners and activists of citizenship and human rights education, governmental and non-governmental institutions from Europe and Arab countries.
A serious loss of faith in politicians and political institutions across EU member states is an expression of the worst crisis of the European project in its history. Declining turnouts in European and national elections clearly show symptoms of democratic fatigue. Still, many citizens express a strong demand for more participation and transparency by protesting in the streets or engaging in social networks or online campaigns.

In North Africa, in countries like Egypt, Tunisia and Libya, citizens‘ mass protests and demand for change has overthrown authoritarian regimes and, spreading over borders, started a development that has the potential to change the whole region sustainably. However, processes of transition have only just started, critically observed by many citizens.

At the conference experts and practitioners from both sides of the Mediterranean Sea will analyse the situation in Europe and in the Arab focussing on the question of participation, the relationship between citizens and political institutions and concepts of democracy. The following questions will be in the center of lectures, talks and workshops in Cordoba:

– How can we learn from each other? What are common concerns and differences?
– Which narratives/ images determine mutual perceptions of each other?
– How can citizenship and human rights education contribute to participation and change?
– Where does exchange and cooperation make sense?

For more information please visit the NECE website www.nece.eu .

Information at a glance

NECE – Conference 2012

Date:
21 to 24 November 2012
Location: Palacio de Congresos de Córdoba, C/Torrijos 10, CP14003 Córdoba (Spain).

Conference programm and online registration at: www.bpb.de/135886/

Registration and participation is free. The conference is open to the public!

The organisers will not cover accommodation and travel expenses. As the number of participants is limited, we recommend to register as soon as possible. Registration deadline: 15th of November 2012.

We are looking forward to welcoming you in Córdoba!

Mehr oder weniger Demokratie?

„Mehr Demokratie wagen.“ Willy Brandts Forderung aus den 1960er Jahren erklingt heute lauter denn je. Der Gestaltungs- und Partizipationsanspruch der Bürger wächst und wird beschleunigt durch neue, oft digital gestützte Formen der Partizipation. Doch ist diese Entwicklung wirklich förderlich für die Demokratie?

In seinem Essay „Verteidigung der Demokratie“, erschienen in der neuen APuZ „Parlamentarismus“, warnt Laszlo Trankovitz vor einer drohenden Stimmungsdemokratie mit maßlosen Bürgern, die viel fordern, aber selten gefordert werden.

Weitere interessante Artikel:

 Politische (Un-)Gleichheit von Brigitte Geißel
„Verflüssigung“ der Politik – was dann? von Bernd Guggenberger

Sektion 5: Partizipation – Ein Konzept für die Politische Bildung

Wie definiert sich die Didaktik der politischen Bildung? Wohin geht die Entwicklung, und welche Basiskonzepte haben besonderes Gewicht? Wie ist der Stellenwert der Partizipation in dieser Debatte? Gehört sie zu diesen Konzepten, oder ist sie eher ein inhaltliches Gegenstandsfeld? In welchem Verhältnis steht sie zur Demokratie? Über diese Fragen diskutierten vor und mit 150 Teilnehmenden Didaktiker/innen aus Theorie und Praxis am Vormittag des 2. Kongresstages. Weiterlesen…

Sektion 3: Früh übt sich: Startbedingungen für lebenslange Partizipation

Die Veranstaltung fand im Tagungszentrum Aquino statt, auf dem Podium saßen Sigrid Meinhold-Henschel von der Bertelsmann-Stiftung, Manfred Wirtitsch vom Österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Dr. Wolfgang Gaiser, ehemals tätig am Deutschen Jugendinstitut, Julie Rothe von der Politikfabrik und Katja Mast, MdB für die SPD. Moderiert wurde die Diskussion von Lothar Harles, Vorsitzender des Bundesausschusses Politische Bildung, und Pia Döhler von der Jugendpresse Deutschland e.V.. Der Sektionsbericht wurde verfasst von Pia Döhler.
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Aktionstage Politische Bildung: Interview OpenMic

Am zweiten Tag des Bundeskongresses lud die Redaktion der Website „Aktionstage Politische Bildung“ spontan über Twitter zum „OpenMic“ ein. Jeder der gern etwas sagen wollte zum Bundeskongress und dem Thema Partizipation, konnte vorbei kommen. Vor das Mikrofon getreten sind Ute Demuth, Dr. Oliver Märker, Guido Brombach und Jöran Muuß-Merholz.

Das Video wurde bereits auf der Website aktionstage-politische-bildung.net veröffentlicht.

Sektion 4: Im Jahr Eins nach den Aufständen in Nordafrika

Sektion 4 im bpb Konferenzraum (Photo by C. Plähn)

Soziale Gerechtigkeit und politische Teilhabe waren und sind zentrale Forderungen der Protestbewegungen in Nordafrika und auf der arabischen Halbinsel. Im Jahr Eins nach den Aufständen waren sich die Referenten der Sektion einig, dass der gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche und soziale Umbruch gerade erst begonnen habe. „Maybe interest from Western media has slowed down”, sagte Leila Nachwati, „but not the revolutions.” Nachawati sprach vor allem über die Situation in Syrien. Prof. Ahmed Driss analysierte die Entwicklung in Tunesien, Hamed Abdel-Samad in Ägypten. Prof. Dr. Gudrun Krämer ordnete die Ereignisse aus wissenschaftlicher Perspektive ein. Moderiert wurde die Diskussion von Dina Fakoussa-Behrens. Weiterlesen…

Colin Crouch – „A little controversial talk“


Colin Crouch auf dem Bundeskongress Politische Bildung (Photo by Christian Plähn)

Colin Crouch sprach in seinem Eröffnungsvortrag über „Neue Formen der Partizipation als Markenzeichen der Postdemokratie“. Grundsätzlich ist aus seiner Sicht eine Analyse des Verhältnisses von Markt, Zivilgesellschaft und Staat. Crouch warnte davor, das Verhältnis von Markt und Staat als simplifiziertes Nullsummenspiel zu sehen, bei dem mehr Markt immer weniger Staat bedeutet und umgekehrt. Stattdessen würden sie sich gegenseitig bedingen und brauchen. So könne man zum Beispiel auch argumentieren, dass die Finanzkrise dafür gesorgt habe, schlechte Regierungen oder nicht sehr demokratische Regierungen abzusetzen (wie in Italien oder Griechenland). „Crisis inspired civic society“, sagte Crouch. „That gives us something to think about.“ Weiterlesen…

Ein buntes Potpourri – Die Aktionstage Politische Bildung 2012

Vom Seminar bis zur Ausstellung, vom Steppke bis zum Senior, von Aurich bis Kochem. Die Aktionstage Politische Bildung richten sich mit vielen Formaten an alle Interessierten in der ganzen Republik und darüber hinaus.

Information + Motivation = Aktion. Ein Prinzip, dem die Aktionstage gleich zweimal folgen. Zum einen soll die deutsche und europäische Öffentlichkeit über das Angebot und die Akteure der politische Bildung sowie deren wichtige Rolle in demokratischen Gesellschaften informiert werden. Zur Mitarbeit in der politischen Bildung will die Kampagne möglichst viele Initiativen, Organisationen, NGOs und staatliche Einrichtungen motivieren.
Zum anderen wird der Grundannahme der politischen Bildung gefolgt, dass Bürger/innen durch die Vermittlung von politischen Sachverhalten zur aktiver Bürgerschaft, zu gesellschaftlicher Partizipation und politischer Beteiligung befähigt und motiviert werden. Daher informieren die Veranstaltungen der Aktionstage gleichermaßen über grundlegende wie aktuelle Themen.

Der Startschuss fällt jedes Jahr am 5.Mai, dem Gründungstag des Europarates, und macht so das europaweite Anliegen sichtbar, Demokratie und Menschenrechte, Partizipation und aktive Bürgerschaft zu fördern. Der Bogen wird gespannt über den 8. Mai, den Jahrestag des Endes des 2. Weltkriegs, und den 9. Mai, den Tag der Schuman-Erklärung, bis hin zum Tag des Grundgesetzes am 23. Mai, an dem uns die Bedeutung einer demokratischen Verfassung für eine lebendige Zivilgesellschaft vor Augen steht.

Seit diesem Jahr sind die Aktionstage mit einer eigenen Webseite online:
www.aktionstage-politische-bildung.net bietet Veranstaltern zeitgemäße Möglichkeiten ihre Aktionen zu präsentieren. Vom Livestream über eine Twitterwall bis zum Live-Blog, vom Etherpad über ein Wiki bis zu Audio-, Video und Fotoplattformen. Das Support-Team macht es möglich.
Alle Interessierten können sich auf der Webseite nicht nur durch den klassischen Veranstaltungskalender sondern auch durch eine Landkarte über die Aktionen in ihrer Nähe informieren. Auf einem redaktionell betreuten Blog werden Veranstalter und ihre Aktionen vorgestellt und es finden regelmäßig Web-Events statt.

Die Aktionstage Politische Bildung 2012 auf einen Blick:
Über 270 Aktionen von mehr als 100 Veranstaltern wurden in 19 Tagen (5.-23. Mai) unter dem Dach der Aktionstage zusammengeführt. Themen in diesem Jahr waren u.a. die europäische Union, der demographische Wandel und die Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts, aber auch Grundfragen der Demokratie und die Beteiligung der Bürger am politischen Geschehen. Und, passend zur EM, der Länderschwerpunkt Polen. Neben Deutschland fanden die Aktionstage in Belgien, Südtirol und Österreich statt. Die Abschlussveranstaltung: der 12. Bundeskongress Politische Bildung.

Alles nachzulesen auf www.aktionstage-politische-bildung.

Erstveröffentlichung!
Impulspapier des BBE

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) ist ein Zusammenschluss von Akteuren aus Bürgergesellschaft, Staat und Wirtschaft. Das übergeordnete Ziel des Netzwerks ist die nachhaltige Förderung von Bürgergesellschaft und bürgerschaftlichem Engagement in allen Gesellschafts- und Politikbereichen. Die Verbesserung von Rahmenbedingungen für das bürgeschaftliche Engagement ist ein wichtiger Diskussionstrang in der Partizipationsdebatte. Diese Debatte muss laut BBE mit den Diskussionen um Demokratie – und Netzpolitik eng verbunden werden.

Im Jahr 2011 hat das Netzwerk damit begonnen, ein bislang unveröffentlichtes politisches Impulspapier zu entwickeln. Anlässlich des Bundeskongresses hat BBE das Papier zur Erstveröffentlichung auf dem Konferenzblog zur Verfügung gestellt.

Download (PDF):
Unterwegs in die Bürgergesellschaft – Engagementpolitische Impulse des Netzwerks BBE

Dossier Partizipation online

Anlässlich des Bundeskongresses Politische Bildung gibt es eine Premiere:

Die Teams der beiden Webseiten pb21.de und werkstatt.bpb.de haben gemeinsam ein Dossier zum Thema Partizipation erarbeitet.

Eine umfangreiche Sammlung von Artikeln widmet sich der Leitfrage:
Wie können Bürgerinnen und Bürger das politische und gesellschaftliche Leben mitgestalten? Schwerpunkte sind u.a. die Schule als Lernort von Mitgestaltung und Teilhabe und der Einsatz von digitalen Tools der Partizipation in der Bildungsarbeit.

Hier gehts zum Dossier