Abstimmung: Bürgerbeteiligung

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13 Gedanken zu “Abstimmung: Bürgerbeteiligung

  1. Lieber Herr Hesse,

    vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir werden auch die Kommentare zur Vorbereitung der Moderatoren auswerten. Übrigens gibt es im Webtalk mit Prof. Kruse dazu auch ein paar Interessante Statements.

    Beste Grüße

    Petra Grüne

  2. Bürgerbeteiligung und vor allem Einbinden von politikfernen Gruppen (z.B. Menschen mit Behinderungen, die sich überwiegend nicht als handelnde, beteiligte BürgerInnen sehen), könnte eine vitalisierende Wirkung auf unsere Demokratie haben.

    • Sehr gut. Behinderte und die untere Einkommensschicht sollte gehört werden.
      Wir sollten daran denken, wer nichts zu verlieren hat, kann gefährlich werden. Nicht ohne Grund, sind unsere Gefängnisse überfüllt und wächst die Obdachlosigkeit und das schamlose Geschäfte machen damit, erschreckend an! Sofort sind die Länder zu verpflichten, ihre privatrechtlichen GmbH gründlich jährlich steuerrechtlich von einem neutralen unabhängigen Außenstehendem prüfen zu lassen!
      Bitte denken wir daran: Des Brot ich eß, des Lied ich singe! Ich kann Ihnen Vorgänge in den Kanzleien [der genannte Name ist von der Redaktion entfernt worden]; Notare, Amtsstuben und Landesbanken schildern, die keiner für möglich halten kann!

  3. Die Antwortvorgaben zur Frage 4 zeigen das gewaltige Potential direkter Einflussnahme auf politische Entscheidungen besonders deutlich. Mit Zunahme direkter Einflussmöglichkeiten von Bürgern wäre die Frage beantwortet, ob es sich bei den Bürgern um Politik-
    Verdrossenheit oder Politiker – Verdrossenheit handelt.

  4. Die Auswahlmöglichkeiten zur Form der direkten Bürgerbeteiligung ist ziemlich eingeschränkt. Der Begriff Konsultation impliziert, dass die Politik ein Thema vorgibt, zu dem dann Bürger Ratschläge geben dürfen. Was ist mit wirklich intelligenzsteigernden Verfahren (gerne auch institutionalisiert), bei denen buttom-up Themensetzung möglich ist?

  5. Ich finde, mehr Bürgerbeteiligung bietet vor allem auch eine Chance, die Arroganz und Ignoranz zu überwinden, die sich in vielen politischen Kreisen entwickelt hat. In unserem Land dominiert eine paternalistisch-autoritäre Kultur bei Berufspolitiker/innen, die selbst kaum eine Ahnung hinsichtlich der komplexen politischen Themen haben, genau diese aber den Bürger/innen allzu gerne absprechen.

  6. Hier glaubt doch wohl keiner, dass in diesem Land direkte Demokratie eingeführt wird?!

    Irgendwann im nächsten Monat wahrscheinlich wird der Europäische Stabiltäts Mechanismus durchgewunken und das wars dann mit der Souveränität Deutschlands!

    Danach kann man es sich auch einfach sparen das Volk zu fragen.

    Eine Verhöhnung von uns allen, die wir zur Zeit am leben sind.

  7. Die Befragung ist mir zu sehr auf Instrumente der direkten Demokratie ausgerichtet.
    Die wirklichen Fragen der Bürgerbeteiligung werden nicht berührt. Auch fehlt die kommunale Ebene, die zentrale Ebene/auch Basis sozusagen, in den Fragestellungen.
    Es entsteht der Eindruck, dass eine Veränderung der Quoren usw. alles bewirken würden. Der notwendige Kulturwandel wird nicht thematisiert.

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