Der Bundeskongress Politische Bildung – Eine erste Evaluation

Etwas über einen Monat liegt der Bundeskongress Politische Bildung nun zurück. Zeit ein erstes Fazit zu ziehen und die noch frischen Erinnerungen in einer Evaluation der Veranstaltung festzuhalten. Dabei haben wir uns als Ziel gesetzt, die transparente Vorbereitung und Begleitung des Kongresses auch in der Nachbereitung fortzuführen. Grundlage der ersten Evaluation sind die Anmeldedaten und Teilnehmendenlisten, die von den Teilnehmern ausgefüllten Evaluationsbögen (107), Statistiken der Website (Blog) zum Bundeskongress und des eingerichteten Wikis, interne Auswertungsgespräche und die Kommentare auf dem Blog sowie eine Auswertung der Twitter-Aktivitäten während des Kongresses. Weiterlesen…

Sektion 2: Die Entwicklung der Demokratie – Legitimationsverlust und Reformbedarf?

Im Mittelpunkt der Sektion stand die Frage, ob die neuen und alten Formen direkter Demokratie zu mehr Gerechtigkeit und einer höheren Legitimation des politischen Systems beitragen. Es diskutierten der Münsteraner Politikwissenschaftler Prof. Dr. Norbert Kersting; sein Kollege Prof. Dr. Everhard Holtmann von der Universität Halle; die Vorstandssprecherin des Vereins „Mehr Demokratie!“ Claudine Nierth; die SPD-Bundestagsabgeordneten Ute Kumpf; sowie Prof. Dr. Martin Haase, Romanist und Mitglied der Piratenpartei.

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Sektion 10: Partizipation und Nachhaltigkeit – Innovationen für die politische Bildung

Passen Nachhaltigkeit und Partizipation überhaupt zusammen und worauf sollte es der politischen Bildung bei dem Thema ankommen?

Vielleicht sollte man statt „Nachhaltigkeit“ besser „Zukunftsfähigkeit“ sagen. So befand zumindest die Moderatorin Prof. Dr. Ursula Münch zum Einstieg in die Sektion 10 und verwies damit auf die schwierige Definition von Nachhaltigkeit und die noch viel schwierigere Erklärung der Korrelation von Partizipation und Nachhaltigkeit. So stellte Frau Münch auch die Grundfrage für die Sektion in den Raum: „Umfassende Beteiligung als Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung?“ Weiterlesen…

Video: Eröffnungstag kompakt

Einen Monat nach dem Kongress kommen wir langsam zum Ende unserer Dokumentation. In den nächsten Tagen erwarten sie noch die letzten Sektionsberichte sowie die Veröffentlichung unseres Evaluationsberichts.

Der Eröffnungstag des Kongresses wurde live hier auf dem Blog gestreamt, um auch Interessierten, die leider nicht zum Kongress kommen konnten, die Möglichkeit zu geben die inhaltlichen Schwerpunkte, die bereits am ersten Tag gesetzt wurden, mitzuverfolgen.

Heute stellen wir Ihnen den Zusammenschnitt des Livestreams zur Verfügung. Wer dadurch Lust auf mehr Input bekommt, kann hier die gesamte Aufzeichnung (noch einmal) anschauen.

Regieren unter Zeitdruck – Beitrag im Deutschlandfunk zum Bundeskongress (24.05.2012)

Im Rahmen des Bundeskongresses sprach der Deutschlandfunk mit Karl Rudolf Korte, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen und Barbara Pfetsch, Professorin für Kommunikationswissenschaften an der Freien Universität Berlin über die veränderten Spielregeln von politischer Öffentlichkeit, Ungleichheiten bei der Beteiligung, neue Impulse für politische Meinungsbildung und Beteiligung sowie die „Zeitkrise“ in der Politik.

 

 

 

 

Das Interview zum Anhören:
Deutschlandfunk vom 24.05.0212 – Regieren unter Zeitdruck (Das Interview führte Bettina Mittelstraß.)

Quelle: Deutschlandfunk: „Regieren unter Zeitdruck – Politik im Zeitalter von Transparenz und Tagesaktualität“
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Prof. Karl Rudolf Korte auf dem Bundeskongress: Sektion 11: Tranparenz – Geschwindigkeit – Politik unter Druck
Prof. Barbara Pfetsch auf dem Bundeskongress: Sektion 1: Web 2.0 – Demokratie 2.0?

Interview mit Martin Zierold – werkstatt.bpb.de

Martin Zierold ist Bezirksverordneter Berlin-Mitte (Bündnis 90/Die Grünen) und von seiner Geburt an taub. werkstatt.bpb.de sprach mit ihm über Konzepte der gleichberechtigten Inklusion von gesellschaftlichen Randgruppen. Barrierefreiheit ist dabei für ihn das Stichwort, das nicht nur im täglichen Leben, sondern auch bei der politischen Beteiligung essentiell ist. Im Interview erklärt er, warum Schule und vor allem die politische Bildung wesentlich dazu beitragen können, den inklusiven Gedanken zu verwirklichen. (Hinweis auf Sektion 7 des Bundeskongresses: „Mitwirkung für Alle? Inklusion und Exklusion“)

Der Bundeskongress Politische Bildung in Bildern

Vom 21. bis 23. Mai 2012 war es soweit: Der Bundeskongress Politische Bildung lud nach Berlin, um drei Tage lang mit Experten, politischen Bildnern und der interessierten Öffentlichkeit über das Zeitalter der Partizipation und seine Auswirkungen auf Gesellschaft und Bildung zu diskutieren. Nach der Auftaktveranstaltung am Montag, zu der unter anderem Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich anwesend war, folgten an Tag zwei elf Sektionen, die die unterschiedlichen Dimensionen von Partizipation beleuchten sollten. Seinen Abschluss fand der Bundeskongress an Tag 3 mit 48 Workshops. An dieser Stelle gibt es einige Impressionen von den drei Veranstaltungstagen. Weiterlesen…

Interview mit Birgit Geißel – werkstatt.bpb.de

Prof. Dr. Birgitte Geißel, Politikwissenschaftlerin an der Goethe-Universität Frankfurt/Main, sprach mit werkstatt.bpb.de über die Inklusion und Exklusion gesellschaftlicher Gruppen an politischen Aktivitäten und Prozessen. Im Interview erläutert sie wie sich die Exklusion einzelner gesellschaftlicher Gruppen von politischen Aktivitäten auf demokratisch organisierte Gesellschaften auswirken kann und inwiefern die Rahmenbedingungen des deutschen Schulsystems Prozesse der Inklusion bzw. Exklusion unterstützen. (Hinweis auf Sektion 7 des Bundeskongresses: „Mitwirkung für Alle? Inklusion und Exklusion“) Quelle: werkstatt.bpb.de – Barrieren der Partizipation.

 

Sektion 5: Partizipation – Ein Konzept für die Politische Bildung

Wie definiert sich die Didaktik der politischen Bildung? Wohin geht die Entwicklung, und welche Basiskonzepte haben besonderes Gewicht? Wie ist der Stellenwert der Partizipation in dieser Debatte? Gehört sie zu diesen Konzepten, oder ist sie eher ein inhaltliches Gegenstandsfeld? In welchem Verhältnis steht sie zur Demokratie? Über diese Fragen diskutierten vor und mit 150 Teilnehmenden Didaktiker/innen aus Theorie und Praxis am Vormittag des 2. Kongresstages. Weiterlesen…